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Eigenes Produkt Zeiterfassung & Lohn seit 2025 im Einsatz

Clocki — vom Zettel zur rechtssicheren Lohnabrechnung.

Ein System, das den kompletten Weg trägt: stempeln am Handy, planen am Rechner, abrechnen am Monatsende — aus denselben Daten, ohne Medienbruch.

7Betriebe im Echtbetrieb
~85Mitarbeiter täglich
1 Tag → MinutenMonatsabschluss
Die Ausgangslage

Am Monatsende begann die eigentliche Arbeit.

Mehrere Standorte, dutzende Mitarbeiter, Stundenzettel auf Papier. Wer wann gearbeitet hat, stand in Handschrift auf einem Blatt am Tresen — und wurde am Monatsende abgetippt.

Das kostete nicht nur Tage. Es war auch angreifbar: Pausen wurden nachträglich ergänzt, Zeiten waren nicht mehr nachvollziehbar, und bei einer Prüfung hätte niemand belegen können, wie eine Zahl zustande kam. Dazu kamen Fragen, die eine Tabelle nicht beantwortet — wie viel Urlaub steht jemandem nach Eintritt im Juli zu, was zählt als Lohnfortzahlung, wann reißt ein Minijobber die Verdienstgrenze.

Angemeldet als Musterbetrieb
06:42:18
● seit 08:00 im Dienst
Feierabend stempeln
Schicht heute08:00 – 16:30
Pause30 Min
Stundenkonto+4,2 h
Resturlaub11 Tage
Nachbau der Oberfläche mit Beispielwerten — keine echten Betriebsdaten.
Was gebaut wurde

Vier Teile, ein Datenstamm.

Jeder Teil bedient eine andere Rolle im Betrieb — aber alle rechnen mit denselben Zahlen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Insellösungen scheitern.

Die App für die Mitarbeiter

Stempeln, Schichtplan, Urlaubsantrag, eigenes Stundenkonto — auf dem eigenen Handy, ohne Installation aus einem Store. Wer eine Schicht bekommt oder eine Änderung erfährt, wird per Mitteilung informiert, auch bei gesperrtem Bildschirm.

Der Schichtplan für die Leitung

Planen in Tag-, Wochen- und Monatsansicht, Schichten per Ziehen verschieben, Wochen aus einer früheren Woche übernehmen. Neben jedem Namen stehen die geplanten und die tatsächlichen Stunden, das Stundenkonto und bei Minijobs die Hochrechnung auf die Verdienstgrenze — bevor die Schicht vergeben ist, nicht danach.

Die Auswertung für die Abrechnung

Ein Lohnexport, der Zuschläge, Urlaub, Krankheit und Stundenkonto bereits verrechnet hat. Dazu Stempelkarten und ein Arbeitszeitnachweis als PDF, der einer Prüfung standhält — mit Kennzeichnung, welche Zeiten nachträglich korrigiert wurden.

Die Kontrolle im Hintergrund

Ein nächtlicher Lauf prüft die Zeiten gegen das Arbeitszeitgesetz: zu lange Schichten, fehlende Ruhezeit, ausgelassene Pausen. Auffälligkeiten landen als Hinweis bei der Leitung — mit der Möglichkeit, sie zu klären, statt sie erst bei der Prüfung zu entdecken.

Der schwierige Teil

Deutsches Arbeitsrecht ist kein Häkchen in den Einstellungen.

Der Aufwand steckt nicht im Stempeln. Er steckt in den Regeln, die dahinter greifen — und die je nach Vertrag, Eintrittsdatum und Bundesland anders rechnen.

UrlaubsanspruchAnteilig bei unterjährigem Eintritt, anteilig bei Teilzeit, plus Zusatzurlaub bei Schwerbehinderung nach §208 SGB IX.
LohnfortzahlungSechs Wochen je Krankheitsfall nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz — inklusive der Frage, wann ein Rückfall ein neuer Fall ist.
Krank im UrlaubNach §9 Bundesurlaubsgesetz werden nachgewiesene Krankheitstage dem Urlaubskonto zurückgegeben — automatisch erkannt, bestätigt wird von Hand.
ZuschlägeNacht, Sonntag, Feiertag — mit den Feiertagen des jeweiligen Bundeslandes, Ostern eingerechnet.
VerdienstgrenzeMinijobs laufen gegen 603 € im Monat. Die Hochrechnung steht in der Planung, nicht erst in der Abrechnung.
NachweispflichtArbeitszeitnachweis nach §17 Mindestlohngesetz, als PDF, mit Kennzeichnung nachträglicher Korrekturen.
Was sich geändert hat

Der Monatsabschluss ist keine Aktion mehr, sondern ein Ergebnis.

Technisch

Web-App für Handy und Rechner, Datenbank mit zeilengenauer Zugriffskontrolle (jeder Betrieb sieht ausschließlich seine eigenen Daten), Hintergrunddienste für Prüfungen und Mitteilungen, PDF-Erzeugung auf dem Server. Betrieben auf eigener Infrastruktur in Deutschland.